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Praxishandbuch SAP Gateway

Praxishandbuch SAP Gateway

の一部である:

言語

ドイツ語

ページ

192

エディション

2

レベル

中級

国際標準図書番号

9783960125389

ISBNプリント

9783960125006

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Das Thema SAP Gateway nimmt in der modernen SAP-Systemlandschaft eine zentrale Rolle ein, da es als Framework die Brücke zwischen SAP-Systemen und Webtechnologien schlägt und die Entwicklung und Bereitstellung von REST-konformen OData-Services ermöglicht. Dieses Buch richtet sich in erster Linie an Entwickler, Berater und Architekten, die sich mit der Anbindung von Frontend-Technologien wie SAP Fiori an SAP-Systeme beschäftigen. Die zweite Auflage von SAP Gateway behandelt sämtliche Themen sowohl für On-Premise-Systeme als auch für Cloud-Szenarien (SAP BTP).

Nach Einführung in die Architektur und Funktionsweise des SAP Gateway wird die serverseitige ABAP-Entwicklung anhand eines durchgängigen Praxisbeispiels detailliert erläutert. Die klassischen Aspekte wie die Modellierung und Implementierung von Entitätsdatenmodellen mit dem SAP Gateway Service Builder werden behandelt, ebenso aktuelle Entwicklungen wie das ABAP RESTful Application Programming Model (RAP) und die spezifischen Unterschiede zwischen On-Premise- und BTP-Umgebungen. Anschließend geht der Autor auf die clientseitige Entwicklung mit SAP Fiori Tools in Visual Studio Code ein. Weitere Themen sind Sicherheitsaspekte im Zusammenhang mit SAP Gateway, namentlich der Schutz vor SQL-Injektionen und die Absicherung der Programmierschnittstelle.

Dank der Integration von Codebeispielen können Leser die vermittelten Inhalte direkt nachvollziehen und auf eigene Projekte übertragen.

  • Überblick über den SAP Gateway Service Builder
  • Einführung in SAP RAP
  • Bereitstellung von OData-Services
  • Entwicklung von SAP-Fiori-Applikationen

読書例

2.1 Konfiguration des SAP Gateway Service Builder auf On-Premise-Systemen

Sie konfigurieren SAP Gateway im Customizing (Transaktionscode SPRO). Im Menüpfad SAP NetWeaverSAP GatewayOData ChannelKonfiguration des Customizings aktivieren bzw. deaktivieren Sie die SAP-Gateway-Services (Abbildung 2.1).

Abbildung 2.1: Aktivierung SAP-Gateway-Services

Abbildung 2.1: Aktivierung SAP-Gateway-Services

In den Benutzereinstellungen springen Sie in die Rollenpflege (Transaktion PFCG) und definieren Berechtigungsrollen für Entwickler und Nutzer. SAP stellt Ihnen dazu entsprechende Vorlagen zur Verfügung (Abbildung 2.2).

Abbildung 2.2: Vorlage Berechtigungsrollen

Abbildung 2.2: Vorlage Berechtigungsrollen

2.1.1 Berechtigungen für Endanwender

Wenn Sie den Zugriff durch Endanwender auf einzelne Services beschränken möchten, wählen Sie die Vorlage /IWFND/RT_GW_USER und pflegen das Berechtigungsobjekt S_SERVICE (Abbildung 2.3).

Abbildung 2.3: Berechtigungspflege

Abbildung 2.3: Berechtigungspflege

Jeder OData-Service besteht aus zwei TADIR-Einträgen vom Objekttyp IWSV und IWSG. Beide geben Sie bei der Pflege des Berechtigungsfelds SRV_NAME (Abbildung 2.3) an (Abbildung 2.4).

Abbildung 2.4: Pflege Berechtigungsfeld »SRV_NAME«

Abbildung 2.4: Pflege Berechtigungsfeld »SRV_NAME«

Der Objektname setzt sich aus dem Servicenamen sowie der Versionsnummer zusammen. Im Objekttyp IWSV werden schließende Leerzeichen im Servicenamen nicht entfernt. Daher wählen Sie diesen Namen am besten über die Eingabehilfe aus.

2.1.2 Berechtigungen für Entwickler und Administratoren

Für Benutzer aus der Administration können Sie eine Einschränkung auf die ICF-Knoten vornehmen, damit diese keine neuen OData-Services veröffentlichen bzw. bestehende ändern oder löschen können. Dazu wählen Sie die Vorlagen /IWFND/RT_DEVELOPER bzw. /IWFND/RT_ADMIN (Abbildung 2.2) oder fügen das Berechtigungsobjekt S_ICF_ADM manuell hinzu. Im Berechtigungsfeld ACTVT begrenzen Sie die möglichen Aktivitäten.

Abbildung 2.5: Aktivitäten Administration ICF-Knoten

Abbildung 2.5: Aktivitäten Administration ICF-Knoten

Mit dem in Abbildung 2.6 aufgeführten Berechtigungsobjekt /IWBEP/SB können Sie Entwicklern Berechtigungen für Projekte im SAP Gateway Service Builder (Transaktion SEGW aus Abschnitt 2.3) geben.

Abbildung 2.6: Berechtigung für SAP Gateway Service Builder

Abbildung 2.6: Berechtigung für SAP Gateway Service Builder

Entwickler und Administratoren benötigen zudem Berechtigungen für die folgenden Transaktionen, die teilweise schon in den Vorlagen /IWFND/RT_DEVELOPER und /IWFND/RT_ADMIN enthalten sind:

  • SEGW
  • /IWBEP/SB
  • /IWFND/MAINT_SERVICE
  • /IWBEP/REG_SERVICE
  • /IWFND/GW_CLIENT
  • /IWFND/IWF_ACTIVATE
  • /IWFND/ERROR_LOG

2.1.3 Verbindungseinstellungen

In den Verbindungseinstellungen können Sie:

  • SAP Gateway zur System Landscape Directory (SLD) hinzufügen
  • RFC-Destinationen für Partnersysteme definieren

2.1.4 Installationsoptionen

Sie können die SAP-Gateway-Schnittstelle in einem eigenständigen SAP-System aufsetzen und per RFC mit dem produktiven ERP-System kommunizieren. Damit fungiert SAP Gateway nur als eine Art Router, der die Anfragen weiterleitet. Diese Art von Installation ist zu empfehlen, wenn die SAP-Gateway-Anwendungen über das öffentliche Internet zugänglich sind. Ein Vorteil dieser Option ist, dass Sie bei einer eigenständigen Installation alle Berechtigungen komplett neu definieren und nicht das oftmals historisch gewachsene und umfangreiche Berechtigungssystem aus dem produktiven ERP-System verwenden müssen. Nützlich ist zudem die Trennung der Internet Communication Framework (ICF)-Services. ICF-Services des produktiven ERP-Systems, die Sie nur intern nutzen, werden somit nicht automatisch über das Internet veröffentlicht. Im produktiven SAP-Gateway-System genügt es, den OData-Service-Knoten (sap • opu • odata • sap in Abbildung 2.7) und bei Bedarf den UI5-Service (sap • bc • ui5_ui5 • sap in Abbildung 2.8) zu aktivieren.

Abbildung 2.7: OData-Service-Knoten in der Transaktion SICF

Abbildung 2.7: OData-Service-Knoten in der Transaktion SICF

Abbildung 2.8: ui5-Service-Knoten in der Transaktion SICF

Abbildung 2.8: ui5-Service-Knoten in der Transaktion SICF

Applikationsseitig bedeutet eine Router-Installation allerdings einen erhöhten Aufwand. Sie müssen im produktiven ERP-System entsprechende RFC-Funktionsbausteine vorhalten sowie die Dictionary-Strukturen zwischen den Systemen synchronisieren. Für interne Applikationen, die nicht über das öffentliche Internet zugänglich sind, bedeutet es meist weniger Aufwand, wenn Sie SAP Gateway auf dem produktiven ERP-System mitlaufen lassen.

レーティング

  • B. Wayne

    30.06.2026

頻繁によくある質問

学習コンテンツに関する一般的な質問と回答

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